Pferdefreundliche Gemeinde 2006
Im Jahr 2006 nahm die Gneisenaustadt Schildau am Wettbewerb um den Titel "Pferdefreundliche Gemeinde des Freistaates Sachsen 2006" teil und qualifizierte sich mit dem Belegen des ersten Platzes für die Bundesauszeichnung "Pferdefreundliche Gemeinde 2006 in der Bundesrepublik Deutschland".
Im Rahmen der Equitana in Essen zeichnete die Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V. am 14. März 2007 die Gneisenaustadt Schildau dann mit dem Bundestitel "Pferdefreundliche Gemeinde 2006" aus.
Im Jahr 2006 avancierte die
Pferdesport-Arena Schildau zum Besuchermagnet in der Dahlener Heide.
Mehr als eintausend Pferde- und Kutschen- liebhaber verfolgten z.B. am Wochenende
13.-14.05.06 die spannenden Wettkämpfe in der Pferdesport-Arena. 28 Gespanne aus 5 Bundesländern gingen an den Start und testeten den neuen Parcours auf „Herz und Nieren“. Den Besuchern wurde Fahrsport der Extraklasse geboten. Für Spannung sorgte ein Starterfeld, das sich aus Landes- und Vizemeister aber auch Neulingen zusammensetzte. Für eine große Überraschung sorgte Karsten Zahn aus Langenbernsdorf. Zum ersten Mal hatte der junge „Kutscher“ an einem großen Wettkampf teilgenommen und konnte auch gleich den Siegertitel im Kombinierten Einspännerfahren Klasse M mit nach Hause nehmen. Im Einspännerfahren Klasse A gewann Lokalmatador Horst Petersohn den ersten Platz.
Am Samstagvormittag absolvierten alle Gespanne ihre Dressuraufgabe. Am Nachmittag ging es dann im Kegelparcours um die Punkte. Am Sonntag stand das spannende Hindernisfahren auf dem Programm. Für Groß und Klein gab es auch neben dem Wettkampffahren jede Menge Spaß und Unterhaltung. Die Privilegierte Schützengilde Schildau e.V. bewies aufs Neue, dass die Gäste in Schildau im Mittelpunkt stehen. So wurde für die Besucher einen Kremser-Shuttle eingerichtet. Für die kleinen Besucher stand eine Hopseburg bereit. Am Nachmittag brachte Römer-Rudi mit seiner rasanten Vollblut-Quadriga das Publikum zum Staunen. Vier Rheinisch-deutsche Kaltblüter donnerten dann über die Strecke, wo eben noch elegante Ponys ihre Runden drehten. Achim Rensch trat schließlich mit seinem Muli-Viererzug den Beweis an, dass Maultiere doch nicht so störrisch sind, wie der Volksmund behauptet.
Nach knapp einjähriger Bauzeit wurde der Parcours Mitte 2006 eröffnet. Neben Pferde- und Kutschenliebhabern, zeigten sich die Besucher aus nah und fern begeistert von der bundesweit einzigartigen Hindernis-Anlage. Der Besucher hat einen Blick auf alle Hindernisse, ohne große Laufwege zurücklegen zu müssen. Mit der Pferdesport-Arena wurde am Rand der Dahlener Heide ein Besuchermagnet geschaffen, der sich in die natürliche Umgebung einpasst. Eine weitere Besonderheit stellen die einzelnen Hindernisse dar. Hinter jedem Hindernis versteckt sich eine Schildbürgersage. Den Besucher erwartet also doppelte Spannung. Während die Kutschen durch das Wasserhindernis mit der Glocke rasen, kann man dem Parcourschef lauschen, der die Sage erzählt, „wie die Schildbürger ihre Glocke im See versenkten“.
Aktuelle Informationen finden Sie auf der WebSite der Pferdesport-Arena.
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